Archive for the ‘Australien’ Category

Freitag – Sonntag: 25. – 27. 04.2008 Fraser Island

Monday, April 28th, 2008

Freitag:

Um 7 wurden wir (Antonia, Rosa, David und ich) vom 4WD Bus vor dem Wohnheim abgeholt. Mit uns waren noch einige andere Studenten von Shafston mit von der Partie. Es waren insgesamt 2 Busse und 2 Geländewagen. In unserem Bus waren 24 Leute. Die genaue Anzahl weiß ich nicht. Kann aber auf jeden Fall sagen, dass der überwiegende Teil der Tourteilnehmer deutsch oder schweizer-deutsch war.

Dann ging es los, auf eine 7 Stunden fahrt über Noosa (da haben wir noch ein Paar Leute eingesammelt) und von dort aus erst über nen Feldweg und dann direkt an der Küste über den Strand nach Fraser Island. Die Fährfahrt war nur sehr kurz, die Insel ist nur ca 500 Meter von der Küste entfernt.

Auf der Insel angekommen, gings´s dann erstmal den Strand entlang (und hier gibt es ne menge Strand, die Insel ist 132 km lang).

Freitag – Sonntag: 28. – 30. 03.2008 Surfen in Byron Bay (Spot-X)

Friday, March 28th, 2008

Freitag:

Hab heute Mittag im Travel Centre den Wochenendtrip “Surfen in Spot X” gebucht. Das liegt ca. auf halber Strecke zwischen Brisbane und Sydney.

Heute Abend ging´s los um 18 Uhr 30. Leider wurde ich dieses mal nicht direkt vor der Haustür abgeholt, sondern musste um 18 Uhr 15 in der Stadt vor irgend so nem Backpacker warten. Dort angekommen, traf ich auch die Anderen. Die waren fast alle von einer anderen Sprachschule. Hauptsächlich Schweizer-Deutsche. Ein Paar Italiener und Schweiz-Italiener und 2 Saudi-Araber. Wie auch nicht anders zu erwarten, kam der Bus natürlich ne halbe Stunde zu spät ;-)

Dann hieß es mal wieder Bus fahren. Bis wir dann endlich um 3 Uhr Ortszeit (Das ist 2 Uhr in Brisbane) ankamen. Zu diesem Zeitpunkt wussten wir aber noch nicht, dass die Uhren hier ne Stunde vor gehen. Also ab in die Asylanten-Container und schlafen.

Samstag:

Heute Morgen sollten wir um halb 8 geweckt werden, damit wir zeit zum Frühstücken haben und um 9 ins Wasser können. Doch das böse Erwachen kam dann halb 7 Brisbane-Zeit, als die Stuff an die Tür klopfte und uns freudestrahlend erklärte, dass wir weiter östlich sind und somit die Uhr eine Stunde vor gestellt werden muss ;-) Ich hatte Glück, da ich mal wieder standardmäßig um 6 aufgewacht war ;-)

Fix Zähne geputzt und angezogen und ab zum Frühstück. Nach dem Frühstück waren dann alle auch etwas wacher und wir haben eine theoretische Einweisung ins Surfen (Strömungen, Riffe, usw.) bekommen. Anschließend Konnte man sich einen Neoren-Anzug anziehen (hab ich getan wegen Sonnenschutz ;-) oder sich auch einfach nur ein Surfbord schnappen und zum Strand gehen.

Auf zur 1. Surfstunde

Am Strand angekommen wurden wir in 2 Gruppen aufgeteilt und haben einen Halbkreis gebildet (Nase der Surfbretter zum Mittelpunkt). Dann gab es Trockenübungen.

Surfen leicht gemacht:

1.Auf den Bauch auf´s Brett legen und Rauspaddeln

2. In Richtung Beach drehen und auf ne passende Welle warten

3. Welle gesichtet: anfangen zu paddeln

4. Wenn die Welle dich trifft noch 4 starke Züge

5. Aufstehen (verschiedene Möglichkeiten), Gleichgewicht halten und “COOL” aussehen ;-)

Klingt doch eigentlich ganz einfach und an Land ist es das auch.

Ne Wand aus Surfbords

Aber dann ging´s ins Wasser und da sieht die Sache dann schon wieder ganz anders aus.

Drei von den fünf Punkten sind dann nämlich nicht mehr so einfach:

Die richtige Welle abzupassen erfordert viel Erfahrung und noch mehr Geduld.

Das gleiche gilt für den Zeitpunkt, in dem die Welle einen trifft. Wenn man den erwischt, ist das Aufstehen nicht das Problem.

Aber das Stehen bleiben is verdammt schwierig bei einem sich bewegenden Untergrund.

Und so sieht das dann aus wenn ein Profi wie ich am Werk ist ;-)

Let`s go surfing Achtung Gegenverkehr Alles klar zum Absprung Wellenreiter Ende der Fahrt

Dann waren die ersten 3 Stunden auch schon rum (viel zu kurz) und es gab Mittagessen. Anschließend hatten wir etwas Freizeit. Da haben wir dann Bachvolleyball gespielt, bis es endlich wieder so weit war und die nächste Surfstunde angesagt war.

Wieder Ein Bord und nen Wetsute reschnappt

In voller Montur

und auf zum nächsten Versuch.

Bin zwar immer noch verdammt oft abgesoffen, aber ging auf jeden Fall schon besser als am Morgen ;-)

Und da steht er wieder Neuer Versuch Oben Auf

Das war`s dann auch schon wieder mit Surfen. So schnell können 3 Stunden verfliegen :-)

jetzt standen noch 3 Tagesordnungspunkte für heute an:

- Abendessen (wir waren alle sehr hungrig) ;-)

- Ein Besuch im Surf-Museum

Da sind wir nach dem Abendessen mit dem Bus hin gefahren.

Trockensurfer Museum Museum zum Anfassen

Wie man sieht, war es weniger ein Museum, als ein umgebauter Surfshop mir ner ungeordneten Sammlung von Surfbrettern und Postern. Wobei, der Besitzer, der war ein echtes Museumsstück. Ein echtes Original. Der War Surfer mit Leib und Seele und hatte Stories drauf, unglaublich!

- letzter Akt für heute: Party am Strand.

Als wir wieder zurück im Camp waren, sind wir dann alle (wir + die anderen Gruppen) zum Strand und ham ne kleine Party gemacht, mit Feuer in ner Schubkarre und Fackeln als Lichtquellen. War aber nicht so ganz spät, wir wollen Ja morgen wieder früh raus und noch mal surfen gehen, bevor wir gegen Mitttag wieder zurück fahren.

Sonntag:

Heute ist der letzte Tag in der Surfschule. Noch einmal früh aufstehen, frühstücken und ab ins Wasser.

Einige haben es gestern Abend wohl doch übertrieben, oder hatten einfach keine Lust mehr. Aber egal, ich war wieder mit am Start. Dieses mal hab ich´s mit nem etwas kleineren Brett versucht als gestern und ich muss echt sagen, es ist schwieriger. Nichts desto trotz hatte ich dann hier mit auch den Bogen raus und sah natürlich genau so professionell aus wie gestern ;-)

Er steht Treibholz Wieder aufgetaucht

Das war´s dann auch leider schon wieder mit 3 Stunden Surfen. Jetzt noch eben Mittagessen, Sachen packen und trauernden Auges den Rückweg antreten.

Auf dem Weg von Spot X nach Byron Bay haben wir noch einmal kurz Stop gemacht um mit einem Speedboot übers Wasser zu Düsen. Die Möglichkeit haben aber nur einige wenige von uns wahrgenommen (darunter natürlich ich), weil es wie könnte es auch anders sein, wieder einmal extra kostete.

Speedboot I Los geht´s

Während der Fahrt konnte ich natürlich keine Fotos machen :(

War aber in Ordnung, hätte schneller sein können und leider waren nicht viele Wellen, sodass wir nur ein paar mal so richtig schön gesprungen sind. Aber Nass waren wir am Ende trotzdem alle ;-)

Der Kapitän und ich Piratenbande

Anschließend ging es dann weiter nach Byron Bay. Das ist eine kleine Surfer, Hippie und Kiffer Stadt. Hier hatten wir aber nur eine Stunde Aufenthalt. Wr meiner Meinung nach aber auch genug. Ist halt absolut Tourismus aller Ballermann. Also nix für mich.

Strand von Byron Bay Alles Kiffer

Dann hieß es noch ein letztes mal aufsitzen und es ging zurück nach Brisbane. Hier sind wir dann spät am Abend angekommen. Ich musste noch auf die andere Seite vom Fluss und war gegen 11 wieder zu Hause.

Ein alles in allem schönes Wochenende, das mal wieder viel zu schnell vorbei war.

Samstag – Montag: 22 – 24. 03.2008; Great Barrier Reef

Friday, March 28th, 2008
Samstag:
Um 7 Uhr heute Morgen ging’s los. Wir waren 32 Mann (nein, kein Rechtschreibfehler) – 3 Asiaten, 28 Franzosen und Ich. Mit dem Bus auf eine 8 Stunden Fahrt. Hauptsprache war somit Französisch.
Als wir endlich in unseren Backpackern angekommen waren, haben wie schnell unsere Klamotten verstaut (10 Bett Zimmer) und sind ab zum Strand. Dort haben wir Fussball und Rugby gespielt oder sind einfach nur etwas im Pazifik herum geschwommen.
Anschließend gings dann zum Abendessen in den einzigen Pub im Ort. Von dort aus sind wir dann wieder zurück in unsere Backpacker. Dort haben wir zusammen mit anderen Backpack noch ein bisschen gefeiert. Einige hams auch übertrieben, die waren dann am nächsten Tag total fertig. (Selbst schuld, es wusste jeder, dass es früh losgehen sollte und uns ne 2 Stunden Bootsfahrt bevor stand.)
Sonntag:
Wie gesagt heute morgen wurden wir früh vom Bus abgeholt und in die “Town of 1770″ gefahren. Von dort aus ging es dann weiter mit der Fähre auf eine 2 Stunden Fahrt bei starkem Seegang zu “Lady Musgrave Island”.
Höllenmaschine In der Höllenmaschine Bug Bug
Die ersten 10 Minuten durften wir Draußen auf dem Bug verbringen und die Aussicht genießen.
Nach einer ziemlich unruhigen Fahrt, die 90 % der Passagiere nicht unversehrt überstanden haben (ich gehöre zum Glück zu den 10 % denen das ganze eher Spass gemacht hat ;-) , konnten wir dann wieder die letzten 10 Minuten nach draußen auf den Bug gehen und die Insel aus der Ferne und + einige Korallenbänke von oberhalb der Wasseroberfläche genießen.
Das Reef Lady Musgrave Island 
Wir sind aber nicht ganz bis zur Insel gefahren (nicht tief genug), sondern haben an einer Plattform so ca 500 m vor der Insel fest gemacht. Da wurden dann die verschiedenen Gruppen (3 an der Zahl) den einzelnen Aktivitäten zugeordnet. Gruppe 1 ist mit nem Glas-Boden-Boot rüber zur Insel, Gruppe 2 hatte ne U-Boot fahrt gebucht und wir (Gruppe 3) sind tauchen gegangen.
Unterwasserwelt Das Paradis
Zunächst haben wir alle ne Einweisung bekommen (Erklärung des Equipment, Handzeichen, …). Anschließend haben wir vierer Gruppen gebildet und sind dann immer zu viert ins Wasser zum Tauchen. Ich musste noch etwas warten. Also hab ich mir ein Paar Flossen und ne Taucherbrille mit Schnorchel gekrallt (die stehen da frei zur Verfügung :-) und bin so lange Schnorcheln gegangen. Die Unterwasserwelt hier ist echt Atemberaubend. Da sind die Wracks vor Moreton Island von letztem Wochenende nichts gegen. Somit stieg die Vorfreude aufs Tauchen verständlicher weise ins Unermessliche.
Dann war es endlich so weit, mein ERSTER TAUCHGANG!!!
Tiefseetaucher
Nachdem wir unsere Flasche auf den Rücken geschnallt bekommen (Der das gemacht hat war auch deutsch ;-) und unsere Flossen und Brillen platziert hatten, sind wir ins Wasser gegangen. Dort haben wir dann erstmal einige Zeit an der Wasseroberfläche verbracht und das Atmen durch den Mund geübt. Frei nach dem Motto: Köpfchen in das Wasser, … als dann alle soweit waren, is der Tauchlehrer vorbei geschwommen und wir sind noch mal die Handzeichen und so grundlegende Sachen wie, wie bekomme ich Wasser aus der Brille oder was mache ich wenn mein Mundstück nicht funktioniert, oder ich es verliere, weil mir der Kiefer vor Erstaunen herunterfällt ;-)
Anschließend ging es dann auf eine Tiefe von ca. 1,5 m Dort konnten wir uns an den Druck gewöhnen und es wurden noch mal die gleichen Dinge wie zuvor geübt. nach diesem Durchgang sind wir dann weiter runter bis auf den Grund (ca. 7 – 8 m). Dort angekommen sind wir dann alle zusammen einmal um das Riff geschwommen.
Ich kann nur sagen: Wow, das ist echt phantastisch! Noch 1000 mal besser als von oben.
Nach ca 25 Minuten war der Spass dann aber leider schon wieder vorbei und wir mussten wieder auftauchen. Das mache ich aber auf jeden Fall noch mal ;-)
vielleicht mache ich sogar nen Tauchschein. Mal sehen.
Danach bin ich dann noch 2 mal um das Riff herum geschnorchelt (dabei habe ich mir zum ersten Mal seitdem ich hier bin, einen Sonnenbrand geholt – war aber nicht so schlimm ;-) . Bis wir mit unserer Insel-Tour dran waren. Also ab ins Glas-Boden-Boot und auf zur Insel.
 Inselstrand Inselwald Draufsicht
Die Insel ist, wie nicht anders zu erwarten, ein Naturschutzgebiet. Nichts desto Trotz, gibt es einen Campingplatz. Das Campen ist nicht sehr teuer, man muss sich aber alles selber mitbringen und der Transport mit der Fähre kostet ein heiden Geld. Die einzigen, die nicht für die Insel bezahlen müssen, sind die Vögel, die mit ihrer Sch*** die Vegetation auf de Insel überhaupt ermöglichen und die Schildkröten, die hier hier Eier legen. Das und noch mehr hat uns unsere Begleiterin während der Führung über die Insel erzählt. Nach der Insel-Tour ging es wieder mit dem Glas-Boden-Boot über das Kristall klare Wasser zurück zum Anleger.
Dort hatten wir noch etwas Zeit zu Schwimmen, Schnorcheln, uns in di Sonne zu legen oder etwas zu essen. (Essen stand den ganzen Tag über im Schiff für uns bereit ;-) Ich hab mich mal wieder fürs Schnorcheln entschieden ;-)  Bevor es dann wieder auf die 2 Stunden Rückfahrt ging.
Wie auch schon zuvor konnten wir die ersten 10 Minuten auf dem Bug verbringen und noch ein oder zwei letzte(s) Foto(s) vom Paradies schießen,
Ebbe Ein letzter Blick aufs Paradis Der Ozean Noch einmal Lady Musgrave
Danach mussten wir wieder rein gehen. Dieses Mal war die fahrt bedeutend ruhiger (um nicht zu sagen langweilig ;-) . Den Meisten war es aber immer noch zu unruhig. Mir nicht, also habe ich geschlafen :-p
Als ich aufgewacht bin, habe ich noch ne Karte vom Reef an der Wand entdeckt. Ich weis nicht, ob ihr es erkennen könnt, aber die südlichste Insel, das ist Lady Musgrave Island ;-)
Das Great Barrier Reef
In den letzten 10 Minuten hieß es wider nichts wie auf´en Bug! Die beiden Deutschen an Bord (Teresa und ich) waren wie auch schon 3 mal zuvor, die als erstes am Start ;-)
Deutsche unter sich Sunset
Mit diesem Foto ging die heutige Tour auch ihrem Ende zu. Für mich war´s ne super Tour. Einige von den Franzosen hatten nicht so viel Spass, die ham den ganzen Tag nur auf dem Ponton gelegen, weil sie gestern Abend zu viel getrunken hatten. Geld bezahlt, nichts gemacht, SELBER SCHULD :-)
Bevor wir dann mit dem Bus zum Abendessen gefahren sind, bekam noch jeder eine Bescheinigung für den 1. Tauchgang.
Abendessen gab´s wieder im Pub. Dort sind wir noch etwas länger geblieben und haben gefeiert. Nachdem wir wieder zurück in unseren Backpacker sind, haben wir mit den beiden Deutschen zusammen noch Formel 1 angeschaut, bis die vom Bus abgeholt wurden.
Montag:
Heute ist der letzte tag der Reise. Gegen 11 sollte es wieder zurück nach Brisbane gehen. Daher hieß es wieder früh aufstehen, um den Vormittag noch einmal voll aus zu nutzen.
Wir konnten wählen zwischen Surfen und Motorrad fahren. Ist ja wohl klar, was ich gemacht habe ;-)
Richtig Motorrad fahren.
Waren leider nur kleine Maschinen mit nur 50 ccm und ohne Schaltung. Höchstgeschwindigkeit 80 km/h.
Aber der Reihe nach:
Wir sind 11 oder 12 Mann die Motorrad fahren wollen. Alle bis auf einen haben auch nen Führerschein oder sind schon mal Motorrad gefahren.
Also Helm aufgesetzt, ne kurze Einweisung bekommen und los geht´s.
Easy Rider Herrenlos 
Im Convoy dem Verleiher hinterher. Ich hab mich immer schön hinten aufgehalten. Ich mag das nicht wenn irgendwer hinter mir rumturnt. Hab lieber alles im Blick und unter Kontrolle ;-)
Der ohne Motorradführerschein war direkt vor mir. Er war total unsicher und fing an zu straucheln. Hab daher den Abstand etwas vergrößert. als er dann auch noch mit den Füßen auf den Bodden kam uns immer mehr anfing zu wackeln, dachte ich nur: Scheiße, der macht sich gleich lang. Zum Glück hat er sich dann doch noch wieder gefangen und es ist nix passiert (die ganze Fahrt ;-)
Aufsitzen Küste mit See Der Weg ist das Ziel 
Wird sind also den ganzen morgen durch die Gegend fahren und haben ein paar mal angehalten um uns die Kangaroos an zu sehen.
Convoy
Wir raidern easy * über Berg und Tal, stoppen kann uns nur ein Begrenzungspfahl, …
Heals Angles Heals Angles
Beinhart wie ´n Rocker,
Beinhart wie ´ne Chopper,
Beinhart wie ´n Flasch´Bier,
Beinhart, ja das sind wir! 
Easy Rider II Bay of the Town of 1770
Bevor es dann wieder zurück zum Verleih ging gab´s noch ein letztes Foto auf dem heißen Ofen und von der Bucht of 1770.
*Nur Bergauf, ging das Raidern nicht so ganz easy, die Dinger hatten einfach nicht genug Power oder ich bin einfach zu schwer ;-) . Hatte jedenfalls öfter das Gefühl, dass ich jeden Moment stehen bleibe.
Hat aber trotzdem nen irren Spass gemacht :-)
Anschließend wurden wir wieder vom Bus abgeholt, haben die Surfer eingesammelt und es ging zurück nach Brisbane. War wieder eine sehr sehr lange fahrt. Hat die ganze Fahrt über geschüttet, wie aus Kübeln und wir waren alle ziemlich fertig ;-) Ham also die gesamte Fahrt Filme angeschaut oder geschlafen. Als wir gegen 20 Uhr wieder in Brisbane angekommen sind, hatte es auch aufgehört zu regnen.
Und wieder ist ein viel zu kurzes kurzes Wochenende vorbei.

Freitag: 21.03.2008 Lone Pine Koala-Park

Friday, March 21st, 2008

Heute ging es zum Lone Pine Koala-Park. Es war die letzte gemeinsame Tour mit Bettina, weil die morgen weiter zieht.

Also: Früh am Morgen sind wir mit der CityCat rüber in die Stadt und dann mit dem Linien-Bus weiter zum Koala-Park. Bussfahrer kann hier glaube ich jeder werden ohne extra Personenbeförderungsschein. Aber dazu später mehr.

Ab in den Park (für Studenten verbilligter Eintritt ;-) und erstmal nen Überblick verschaffen. Das war aber nicht so schwer, der Park war nämlich bei Weitem nicht so groß wie wir dachten.

Auf zur 1. Station: KOALA KINGDOM

Koala-Kingdom Nein, das ist kein Emu

In diesem Gehege liefen Koalas, Emus, Wallabis und diese komischen Vögel mit nem Spoiler auf dem Kopf herum.

Station 2: CROKCO LAND

Croco

Ein kleiner Tümpel mit 2 Krokodielen

Station 3: KANGAROO KINGDOM

Das ist meiner Meinung nach der beste Teil des Parks. Hier laufen über 80 Kangaroos, viele Wallabis ein paar Wallaroos und ein Emu frei herum. Die Tiere kann man füttern, streicheln, oder einfach nur anschauen.

Der, die , das Emu Ein Walleroo Mein Walleroo Chill-Out-Zone

Station 4: KOALA LAND

Hier kann man viele Koalas aufgeteilt in Altersklassen beobachten. Hauptsächlich beim Schlafen. Koalas sind nämlich nachtaktiv.

Koala Der Koala und ich Zwei verschlafene Zeitgenossen Rubrik skurrile Tiere

Außerdem sind in diesem Bereich auch noch die Wombats untergebracht. (Foto 4) Das sind ziemlich skuriele Tiere. Als wir ankamen war gerade Fütterung.

Station 5: BEAUTIFUL BIRDS

Diese Station fand ich nicht so interessant. Hier gabs nur ein Paar verschiedene Papageien und son Zeugs zu sehen. Also weiter zur

Station 6: REPTILIEN HAUS

In einem ziemlich kleinen Gebäude waren ein paar Schlangen und Echsen Australiens in ihren Terrarien zu beobachten. Ales in allem auch nicht sehr aufregend.

Mein Highlight des Tages: Station 7: BIRD OF PREY SHOW

Da wir uns mittlerweile alles angesehen hatten, wie gesagt der Park ist nicht sehr groß, haben wir uns nun die Shows und Präsentationen reingezogen. Nun stand die Bird of Prey Show auf dem Programm.

Die Show war super. Es wurden 3 verschiedene Raubvögel Vorgestellt. Die sind dann vor uns und über uns hinweggefegt.

Ader

 Als erstes ein Weißer Adler dann ein Falke, der hatte aber nicht sonderlich viel Lust seine Kunststückchen vorzuführen. Und zu letzt noch 2 seltene Eulen. Für die brauchten die dann einen Freiwilligen aus dem Publikum. Ihr habt sicher schon erraten wer das wohl gewesen ist ;-)

 Der Falkner Im Visier des Adlers

Nach der Show konnte man sich dann noch neben den Adler stellen und ein Foto machen.

Station 8: KOALA PRÄSENTATION

Auf zur Koala Präsentation. Hier wurde ein Bisschen was über die Koalas erzählt. Anschließend konnte man dann einen Koala streicheln. Wenn man ein Foto mit nem Koala auf dem Arm machen wollte, musste man, wie könnte es auch anders sein, zahlen :-(

Koala Cuddling Na Du, aufgewacht? Komm in meine Arme Ein verschlafner Zeitgenosse

Nach der Präsentation hatten wir dann viel Zeit zu überbrücken. Alles gesehen, gerade mal Mittag und 2 Stunden bis zur nächsten Show. Also haben wir ums im Fressbereich niedergelassen. Da waren auch überall Koalagehege.

Zwischendurch noch kur bei der Schlangen Präsi vorbeigeschaut und ne Schlange gestreichelt und dann zu 

Station 9: KANGAROO PÄSENTATION

Hier sind wir wegen der Schlange etwas zu spät angekommen. Die Wärterin hat etwas über Kangaroos, Wallabies und Wallaroos erzählt.

Mein neues Haustier Das ist ein Kangaroo Meine zwei \

Im Anschluss hatten wir mal wieder viel Zeit bis zum nächsten und letzten Programmpunkt. Deshalb haben wir noch etwas mit den Kangaroos gespielt ;-)

Station 10: VOGELFÜTTERUNG

Die Vogelfütterung war nix anderes, als dass ein Schwarm Lorikeets herum flog und die Wärter Vogelfutter in Schälchen füllten, die die Kinder dann hoch halten durften. Waren schöne Vögel, aber ansonsten fand ich das nicht so prickelnd. Aber egal.

Vogelfütterung

 

Nach der Vogelfütterung sind wir dann wieder aus dem Park raus, haben unsern restlichen Salat an die Katzenfische im Brisbane River verfüttert und sind mit dem Bus wieder nach Brisbane gefahren. Das größte Abenteuer des ganzen Tages war die Rückfahrt. der Busfahrer is gefahren, wie ein Geisteskranker. Der Bus war rappel voll, wir waren froh, das wir noch einen Sitzplatz ergattern konnten, und der is durch die Kurvengefegt, so schnell würde ich mich das noch nicht mal mit dem Auto trauen. Und von sanftem abbremsen hatte der natürlich auch noch nix gehört. Normalerweise hab ich ja keine Probleme damit. Doof war nur, dass uns gegenüber ein indisches Ehepaar saß. Und der Frau war schon vorher total schlecht. Die hatte anscheinend einen Sonnenstich oder so was. Jedenfalls war die nicht weit davon entfernt zu kotzen und was dann passiert wäre, muss ich wohl nicht weiter beschreiben. Was waren wir froh, als die endlich ausgestiegen sind.

Das man hier keine Personenbevörderungsschein brauch um Busfahrer zu werden, weis ich mittlerweile. Jetzt frage ich mich nur noch, ob man dafür überhaupt einen Führerschein benötigt.

Naja, die Hauptsache ist, wir sind wieder in Brisbane angekommen und zwar ohne vollgekotzt zu werden.

Zum Abschluss sind wir noch in Chinatown essen gegangen.

Samstag und Sonntag: 15. und 16. März 2008 Tour nach Moreton Island

Sunday, March 16th, 2008

Dieses Wochenende stand nach der Regenwald-Tour vom letzten Wochenende, der nächste Ausflug auf dem Programm. Dieses Mal ging es nach Moreton Island, der 3. größten Sandinsel der Welt. Die Insel ist ein Nationalpark und zu 98 % unbebaut.

Samstag:

Heute morgen wurden Bettina und ich um 20 nach 7 vor der Uni mit 2 Geländewagen abgeholt. Dann dann gings los. Auf zum Hafen und mit der Fähre rüber ins Paradies (Wenn da bloß nich so viele Moskitos gewesen wären).

Dort angekommen haben wir dann schnell unsere Sachen im Camp verstaut und unsere Zelte ausgewählt.

Dann hieß es wieder ab in die Geländewagen und auf zur Inselrundfahrt mit Allrad über den Strand und die Sandpisten rasen. Das war ein Spass ;-)

Erste Station: Strahlend weißer Sandstrand mit kristallklarem Wasser. Also nix wie Schuhe aus (wenn man denn welche anhatte ;-) und ab in den Pazifik. Aber nicht zum Schwimmen, sondern zum Muscheln suchen. Mit den Zehen im Sand. Sah ziemlich komisch aus :-)

Dann hieß es auch schon wieder aufsitzen und weiter ging die wilde Fahrt. Mit Vollgas zum einzigen festen Punkt der Insel. Jetzt hieß es wieder wandern.

Fels Wilde Fahrt

Den Hügel hinauf

Fußmarsch Der Weg nach oben

am Leuchtturm vorbei

Leuchtturm

zur Aussichtsplattform. Dort konnte man dann die Schildkröten beobachten, wie sie auf den Felsen und im Wasser herum schwammen. Oder man konnte auch einfach nur die atemraubende Aussicht genießen.

Aussicht

Dann ging es wieder ein Stück zurück. Eine Riesige Sanddüne hinunter zum Meer.

Vorsicht Steil Zwei Abenteurer auf der Düne Die Karawane zieht weiter

Unten angekommen, tat sich ein Ausblick auf, der seines gleichen sucht.

Die Bucht Die Bucht

Aber genug gestaunt: Ab ins Wasser!!! Wer hier nicht schwimmt, ist selber Schuld :-p

Let’s take a swim

Nach dem Schwimmen mussten wir natürlich auch wieder nach oben. Zum Glück mussten wir die Düne nicht wieder hoch kraxeln. Wir haben einen anderen Weg genommen. Der war nicht nur einfacher zu gehen, sondern bot auch noch ein unglaubliches Panorama.

Postkartenpanorama

Wieder beim Jeep angekommen, ging’s auch schon weiter. Mit Vollgas zum nächsten Strand.

Wilde Fahrt

Dort angekommen gab es dann erstmal was zu essen ;-) Natürlich hatten wir auch noch genug Zeit zum Schwimmen, Beachvolleyball und – fußball spielen.

Strand

Bevor wir dann weiter gefahren sind, haben wir uns noch die Felsen angesehen, an denen sich die Wellen brachen.

Wellenbrecher

Damit war die Tour für den heutigen Tag aber auch zu Ende und es ging mit einem kleinen Abstecher in das einzige Dorf und den einzigen Laden (Getränke für den Abend besorgen) wieder zurück ins Camp. Schnell alles verstauen und fix zum Strand noch ein Bisschen Schwimmen und den Sonnenuntergang genießen.

Sunset am Beach von Moreton Island

Noch ein paar Faxen und ein Gruppenfoto machen

img_0642.JPG

und zurück ins Camp zum Abendessen. Anschließend den Abend am Lagerfeuer gemütlich ausklingen lassen.

Sonntag:

In der Nacht hat es geregnet. Aber als ich heute Morgen mal wieder als erster aufgestanden war, war zum Glück vom Regen keine Spur mehr.

Noch keiner wach, wie langweilig. Daher habe ich beschlossen, erstmal zum Strand zu gehen und den Tag mit ner schönen Runde Schwimmen im Pazifik zu starten. Was kann es besseres geben ;-) Als ich dann wieder zurück im Camp war, hatten es auch die Anderen aus den Zelten geschafft und es gab Frühstück.

Danach, razfaz aufgesessen und mit dem Jeep in die “Wüste” zum Sand Boarding.

Wüste Wüste Sand Boarding Der Aufstieg

Unten angekommen, gibt es nur einen Weg, und der führt geradewegs nach oben.

Für den Anfang nicht schlecht, aber könnte schneller sein. Der Nase Sand bremst doch ziemlich. Deshalb dieses Mal zu Zweit:

Sand Boarding

Immer noch zu langsam? Da gibts nur eins: Noch mehr Leute auf ein Bord packen. Dieses Mal also zu dritt ;-)

Sand Boarding Sand Boarding

Alles Super!!! Also warum nicht auch noch nen Vierer ausprobieren? Da hatten die Guids aber was gegen. Deshalb noch mal ein Dreier mit anderer Besetzung.

Sand Boarding Sand Boarding

Das Letzte Foto wurde aufgrund der Grausamkeit des Sturzes zensier :-p

Nee, nich so schlimm, is nix passiert.

Danach war der Spass aber auch schon wieder vorbei. Hab zwar ne menge Sand geschluckt, hat aber irre viel Spass gemacht.

img_0656.JPG

Also wieder zurück zum Camp und auf zum Schnorcheln. Hier gibt es aus kameratechnischen Gründen (is nicht wasserdicht ;-) leider keine Fotos. Also müsst ihr mir das was ich euch erzähle auch so glauben.

Wetsuit an, Schnorchel mit Brille und Flossen geschnappt und auf zu den Wracks, die ich auf der Hinfahrt fotografiert habe. Aber vorher gabs noch ne Einweisung und ne Erklärung der wichtigsten Handzeichen.

Schnorcheln

Flossen an und ab ins Wasser. Sah echt lustig aus, wie wir alle ins Wasser gewatschelt sind ;-)

Die ca. 50 Meter bis zu den Wracks waren schnell überwunden. Dann konnten wir uns die Unterwasserwelt ansehen. Atemberaubend! Die Vielzahl der verschiedenen Fische und Pflanzen. Da fehlen mir echt die Worte das zu beschreiben. Als dann auch noch einer der Guids auf dem Surfbrett angepaddelt kam und die Fische mit Brot an fütterte (was anderes kann man mit dem “Brot” hier eh nicht machen ;-) , waren wir von Schwärmen von Fischen umgeben. Mir waren da aber zu viele Leute. Deshalb hab ich mir immer wieder etwas Brot geklaut und bin etwas abseits geschwommen und hab die Fische gefüttert. Die ham mir alles aus der Hand gefressen. So hatte ich de Fische dann für mich alleine :-p

Anschließend sind wir dann angeführt von einem Guid um die Wracks geschwommen und haben jeden Winkel der Wracks inspiziert. Dann war der Spass aber leider auch schon wieder vorbei und wir mussten aus dem Wasser.

Auf zur letzten Tour unserer Inselreise, zur Blue Lagoon. Einem Süßwasser-See inmitten der Sandinsel. Somit hieß es noch einmal aufsiten und ein letztes Mal die Vorzüge eines Allradantriebs auf den Sandpisten auskosten. Als wir schließlich angekommen waren, eröffnete sich uns dieser Ausblick:

Blue Lagoon Blue Lagoon

Also nichts wie runter zum See und ein schattiges Plätzchen suchen. Die Mittagssonne ist hier nämlich verdammt stark ;-)

Blue Lagoon

Aber nur im Schatten liegen is auch langweilig. Da ist es im Wasser doch viel angenehmer. Nix wie rein und ein Bisschen Bachvolleyball im Wasser spielen. Unser Tourguide (Jonny) von der Jungletour war wieder mitvon der Partie, mit ner anderen Gruppe.

Und ehe man sich versah, war auch die Zeit am See schon wieder vorbei und wir mussten zurück zum Camp und unsere Sachen holen,damit wir die Fähre noch kriegen. Aber Vorher noch ein letztes mal in den See und ein Gruppenfoto mit der Besatzung unseres Geländewagens.

Blue Lagoon Team Europa

Nach einer weiteren spassigen Fahrt sind wir dann wieder im Camp angekommen. Dort haben wir schnell unsere Sachen in die Autos geladen und einige von uns sind dann schon mal zum Strand vorgegangen. (Ich war natürlich dabei ;-)

Wilde Fahrt Camp Unser Jeep Beach Fähre Fähre

Dort wurden wir dann eingesammelt und es ging zur Fähre. Wir waren die letzten, die noch drauf sind. Während noch ein paar

Erinnerungsfotos geschossen haben und es uns gemütlich gemacht haben, haben unsere Guides die Autos wieder Straßentauglich gemacht.

Germany meats französische Schweiz Germany meets America Chill Out Auto-Surfing

Nachdem wir wieder zu Hause angekommen sind, haben Bettina und ich beschlossen noch was essen zu gehen. Denn zum selber Kochen keine Lust und der Kühlschrank ist auch leer. Also schnell umziehen und mit der CityCat zur South Bank fahren. Da soll es ne menge guter und billiger Restaurants geben. Eins ausgesucht und nichts wie rein. Aber denkste, die ham uns gesagt, dass sie gerade schließen wollten. Ich weis zwar nicht mehr genau wie Spät es war, aber alt zu spät war es jedenfalls noch nicht. In Deutschland hätte man auf jeden Fall um diese Uhrzeit in jedem Restaurant noch was zu Essen bekommen. Die Uhren ticken hier halt etwas anders. Später auf und früher zu ;-)

Also weiter suchen. Beim nächsten Restaurant hatten wir dann mehr Glück. Die hatten noch offen. Aber obwohl noch einige Tische frei waren, haben die uns erstmal zum Warten und Geldabzocken an die Bar verfrachtet. Nachdem wir endlich einen Tisch zugewiesen und unser Essen bekommen haben, kann man schon sagen, dass sich das Warten gelohnt hat.

Obwohl das Restaurant keine eigene Toilette hatte – es gab nur eine außerhalb für den ganzen Block – zählte es von der Küche und Aufmachung her schon eher zur gehobenen Klasse. Ich natürlich mit Muskelshirt und kurzer Hose ;-)

Anschließend haben wir wieder die CityCat zurück genommen. Somit War dann auch dieses Wochenende schon wieder vorbei.

Freitag: 07.03.2008

Friday, March 7th, 2008

Heute haben wir unser Esseys wiederbekommen. Komischerweise hatte die Lehrerin nichts an meiner Grammatik und Rechtschreibung auszusetzen, sondern hat sich nur darüber beschwert, das mein Text nicht akademisch genug war, wie soll er denn auch, weis ja auch gar nicht wie das geht. Sogar meine Argumentationsstruktur und meine Ideen haben ihr gefallen. Dass hat es noch nie gegeben, dass ein Lehrer mit mir inhaltlich einer Meinung war :-p

Aber damit ich das akademische Schreiben lerne, soll ich etzt die Musterlösung abschreiben, ich weis aber nicht, was da bringen soll.

Ansonsten gibts heute nichts neues. Den Abenb bleibe ich zu Hause, weil ich ja morgen früh ins Jungle-Camp geht.

Donnerstag: 06.03.2008

Thursday, March 6th, 2008

Heute is nich viel passiert.

Der Unterricht ist nach wie vor  lustig, obwohl, wir ham heute ne andere Lehrerin bekommen. Die hats irgendwie mim lesen :-( Außerdem musten wir nen akademischen Aufsatz schreiben. Keine Ahnung wie das gehen soll. Hab das noch nie gemacht. Also, irgendwie mag ich die Andere besser leiden.

Ansonsten gabs mal wieder nen Listeningtest. Hab wieder mit 36 von 40 Antworten aus meinem Kurs die meisten richtig gehabt :-)

Nach der Schule hab ich mich dann mit Bettina im Travlecenter getroffen und wir ham und für die nächsten beiden WE für ne Jungle-Tour und ne Tour nach Morton Island angemeldet. Anschließend waren wir einkaufen und haben dann zusammen in der Gemeinschaftsküche, die is größer und besser als die kleinen im Zimmer, Abendessen gekocht.

Als Vorspeise gabs nen gemischten Salat. Darauf Folgte dann Hühner-Geschnetzeltes indischer Art mit improvisiertem Kartoffelpüree. Als Nachtisch sollte es eigentlich Creps mit Eis und Erdbeermarmelade geben, wir waren aber so satt, dass wir auf das Drumherum verzichtet haben und nur das Eis gegessen haben ;-)

Festmahl 

 

Mittwoch: 05.03.2008

Wednesday, March 5th, 2008

Ja, was soll ich sagen,

über den Unterricht gibt nix neues zu berichten. War genauso so lustig und locker wie gestern.

Heute Abend war ich dann zusammen mit Betina (die Deutsche) “Rock-climbing”.

Wir haben uns um 17 Uhr getroffen und sind dann langsam zum Kliff gegangen. Ich wusste ja wo es her geht (Entdeckungstour am Samstag). als wir dann endlich die richtige Gruppe gefunden haben, hier hat jede Uni ihr eigenes climbing team, mussten wir noch etwas auf die anderen warten und ham uns ein Bisschen mit dem Instructor unterhalten. Nicht zu vergessen, den Sonnenuntergang, den wir in der Zeit geboten bekamen.

 Sunset am Brisbane River

Als dann die Anderen endlich da waren und somit die Einweisung beginnen konnte, hat auch prompt angefangen zu regnen :-(

Also mussten wir uns erstmal wieder unterstellen und abwarten ob es wieder aufhört oder nicht.

 nasse TrockenübungDer Berg ruft

Zum Glück war es nur ein sehr kurzer Schauer, sodass unserem Klettererlebnis nichts mehr in Wege stand.

unsere Gruppe bestand aus 9 Personen (Franzosen, Venezolanern, Japanern und uns Deutschen).

Es gab insgesamt 4 Seile, aber nur 2 Routen. Eine Route war “relativ” einfach und die andere “etwas” schwerer (is keiner hochgekommen ;-) . Es wollten natürlich alle zur einfachen Route. Da ich keine Lust hatte zu warten hab ich dann halt mal mit der schwereren angefangen. :-p

Bei mir waren noch die beiden Japanerinnen. Ich bin also geklettert und die waren fürs Sichern zuständig. Eine als Hauptverantwortliche und die Andere als Backup, falls die Eine mal nicht aufpasst. Komisch an der Sache war nur: Ich bin über 1,80m groß und ziemlich schwer (Gewicht wird hier natürlich nicht verraten ;-) . Die Japanerin, die mich gesichert hat, war dagegen keine knapp 1,50m und wog ungefähr die Hälfte von mir. Ob die mich wohl halten kann ???

Ich muss zugeben, ein Bisschen mulmig war mir anfangs schon ob dieser nicht ganz glücklichen Kombination. Aber zum Glück war die sichernde Person am Geländer festgebunden. Also hab ichs mal gewagt.

Ging auch ziemlich gut, bis ungefähr zur Hälfte der Strecke. (Höhe der Wand: ca 20m)

Der Berg und Ich 

Aber dann kam ne Stelle, an der hab ich ungefähr 15 min rumgeturnt. Der Instructor hat immer gerufen:

“Your left arm further left, further left, there is a wedge, to reach!”

Aber ich hatte den Arm schon komplett ausgefahren und kam nicht dran. Hab ihm also geantwortet:

“Can’t, reach it, its too far”.

Das Spiel ging wie gesagt ca ne viertel Stunde so. Dann is mir die Kraft in den Fingern ausgegangen und ich bin abgeschmiert.

Zum Glück hat, allen Bedenken zum Trotz, das Sichern sichern auch geklappt. Sonst hätte es weh getan ;-)

Dann haben die beiden Japanerinnen nacheinander ihr Glück versucht und ich habe gesichert. Die 1. (größere von Beiden) hat sich gar nicht mal so schlecht geschlagen, musste aber dann auch aufgeben.

Die Andere war viel zu schwach um auch nur annähernd vom Boden weg zu kommen. Außerdem hatte sie wie sich herausstellte Höhenangst. Obwohl sie nur 2 m über dem Boden war, hat die jedes mal, wenn sie dachte sie fällt (und meistens auch gefallen ist) geschrien wie am Spieß.

Das war vielleicht ein Schauspiel, einer der Instructoren stand neben mir, wir haben Tränen gelacht. Nebenbei habe ich dann noch erfahren, dass die hier jeden Mittwoch klettern und es ab dem 2. mal nicht mehr 25 sondern nur noch 15 $ kostet ;-)

Nachdem die Japanerin wieder unten war und sich entschieden hatte zur leichteren Wand zu wechseln, hatte ich mich genügend erholt um einen 2. Versuch zu wagen. Aber es hat nicht sollen sein, ich bin wieder an der gleichen Stelle, nach dem gleichen Spielchen wie zuvor abgegangen.

Dann kamen die Franzosen (übrigens sehr sympathische Leute, waren nämlich auch Bauingenieure, aber noch im Studium :-) und haben es versucht. Da hab ich dann beim Sichern geholfen. Dreimal dürft ihr raten, wo die abgeschmiert sind. Richtig, an der gleichen Stelle wie ich ;-)

Nachdem ich wieder Kraft in den Händen hatte, bin ich auch zur leichteren Route gegangen. Nach etwas Wartezeit (Sichern) hab ich mich dann da an den Aufstieg begeben (die Große Japanern war schon in der Wand). Somit kam es zu dieser Bilderserie: “Fangen mal etwas anders”

Fangen mal anders Fangen mal anders Fangen mal anders Fangen mal anders Fangen mal anders

Nachdem der Weg dann frei war, gabs kein halten mehr, ab hintern Busch und hoch zum Gipfel. Aber das war gar nicht so einfach, denn die letzte Stelle an der ich Halt hatte, lag 3 m unter dem Gipfel und war ein ca 3-5 cm breiter Grad, auf dem ich so eben stehen konnte. Ansonsten war ab da nur noch glatter Fels ohne Griffmöglichteiten (für nen Anfänger wie mich zumindest ;-) Da half nix, ich musste bis nach ganz oben, sonst wäre ich nicht zufrieden gewesen. Also habe ich mich kurzer Hand das letzte Stück am Seil hoch gezogen :-p bis ich dann endlich oben war. Diese Aktion hat mich zwar den ein oder anderen Kratzer an Armen und Beinen gekostet, aber das war es auf jeden Fall wert :-)

Ganz oben Abseilen Abseilen

 Von oben gabs dann nur noch einen Weg nach unten; ABSEILEN ;-)

Zum Schluss noch das obligatorische Gruppenfoto 

 Gruppenfoto Deutsche Gipfelstürmer

 War ne super Aktion. Werde ich auf jeden Fall noch mal machen, vielleicht sogar jede Woche ;-)

Wir sind dann zusammen mit den Kolumbianern wieder am Fluss entlang zur Uni zurückgegangen. Wenn das kein gelungener Abschluss ist, dann weis ich auch nicht mehr weiter ;-)

 Skyline

Dienstag: 04.03.2008

Tuesday, March 4th, 2008

Tja, heute war es dann tatsächlich so weit: MEIN 1. SCHULTAG

Ich bin in einem Kurs mit 13 anderen Leidensgenossen. Aber die sind schon fast alle länger dabei. Nur ein Franzose (der aber wahrscheinlich wieder nach Hause will) und ich sind neu dazu gekommen. Die Anderen kommen aus allen Teilen der Welt (Peru, Ungarn Schweiz (italienisch sprachig), Japan, …). Sind aber alle in Ordnung und gut drauf. Selbst die Lehrerin scheint ganz locker zu sein.

Angefangen ham wir heute Morgen um 9:30. Zuerst wurden wir beiden Neuen interviewt. Da meinte die Lehrerin noch wenn uch genau so gut schreibe, wie ich spreche, muss ich in einen höheren Kurs. Dann gings mit Lesen und Grammatik weiter. Hab nur gedacht, na dass fängt ja gut an. Damit hat sich das dann wohl erledigt. Wird aber erst am ende der Woche entschieden ob gut schlecht oder genau richtig.

Nach dem “morning tea” gings dann mit der Listening Section weiter. Da sind alle zusammen mit noch weiteren Kursen in ein Zimmer gegangen und es wurde die IELTS listening section komplett durchgezogen. am Ende wurden die Antworten eingesammelt und bewertet. Da hab ich dann wieder ganz gut abgeschnitten (35/40 durchschnitt ist anscheinend 25).

Dann war auch schon Mittagspause.

Am Nachmittag war dann die speaking section an der Reihe. Das war eigentlich wieder ganz easy und vor allen dingen ziemlich lustig.

Der Unterricht scheint hier ohnehin ziemlich locker zu sein. Ist eher ein Gespräch mit dem Lehrer und den anderen, dass nur unterbrochen wird, wenn gelesen oder geschrieben wird. Ansonsten gibts hier kein Aufzeigen sondern einfach in den Raum rufen.

Es erinnert mich manchmal eher an eine Grundschule, aber ich finds echt suuuuuuuuuuuuper ;-)

Hoffe das bleibt auch so. Nur eine Sache nervt mich doch: Diese Scheiß Hausaufgaben :-(  

Montag: 03.03.2008

Monday, March 3rd, 2008

Heute war es nun soweit, vorbei mit der Freizeit und zurück an den Schreibtisch.

Nein, so schlimm war es dann auch wieder nicht. Es war noch nichts mit Unterricht. Denn zunächst war erstmal Die Anmeldungs- und Einstufungsprozedur angesagt. Dazu haben sich alle neuen  Studenten in der Cafeteria versammelt (8:30 Uhr) und mussten ihre Anmeldungsformulare Ausfüllen, die sie gegen die Vorlage ihres Passes und der Visabescheinigung ausgehändigt bekamen. Im gleichen Zuge wurde dann auch noch sofort ein Foto für den Studentenausweis gemacht, den wir dann am Mittwoch bekommen.

Während wir die Formulare ausgefüllt haben, kam zu jedem ein Lehrer, um sich mit dir zu unterhalten und so schon einmal deine “speakingskills ” auszutesten.

Nachdem alle abgefertigt waren wurden wir dann weiter in ein großes Klassenzimmer geführt. Hier gab es zunächst noch ein paar allgemeine Informationen, bevor wir dann mit dem 1 stüdigen Sprachtest (Schreiben, Lesen und Grammatik) anfangen mussten. :-(

Anschließend wurden wir dann den Nationalitäten geordnet nach in Gruppen aufgeteilt, es waren hauptsächlich Asiaten (Chinesen, Japaner, Koreaner, Thais, …) und nur ein paar Europäer, und wir bekamen eine Führung über den gesamten Komplex. Ei ist übrigens noch ne Deutsche dabei, die is aber in einem anderen Kurs (muss halt schlechter sein als ich ;-) ) und haut nach 3 Wochen auch schon wieder ab.

Nach der Führung war dann erstmal Mittag und es gab was zu beißen. Die Küche is echt nicht so berauschend, man kann es zwar essen, ich werd trotzdem meistens selber kochen.

Es folgte eine erneute Informationsstunde über die Stadt (Wo kann man was , wie, wann machen?) und über mögliche Freizeitaktivitäten. Bevor wir dann unsere Einstufung in die Kurse bekamen und unsere Bücher abholen konnten. So ganz schlecht scheine ich doch nich zu sein, bin zumindest nicht im absoluten Anfängerkurs gelandet ;-p

Die Vorstellung der Freizeitaktivitäten war natürlich der Interessanteste Teil. Da hab ich dann auch besonders gut bei aufgepasst ;-) Hier kann man echt coole Dinge machen. Eines davon ist zum Beispiel klettern gehen (25 $) am nächsten Mittwoch. Da hab ich mich sofort zu angemeldet.

Ja, was soll ich sagen! Ich werd jetzt noch ein Bisschen Sport machen (im Fitnessraum ;-) und dann ist der Tag auch schon wieder vorbei.

Bin mal gespannt, wie es morgen wird, wenn die ersten Kurse starten und und dann auch für mich der Ernst des Lebens wieder beginnt.