Dieses Wochenende stand nach der Regenwald-Tour vom letzten Wochenende, der nächste Ausflug auf dem Programm. Dieses Mal ging es nach Moreton Island, der 3. größten Sandinsel der Welt. Die Insel ist ein Nationalpark und zu 98 % unbebaut.
Samstag:
Heute morgen wurden Bettina und ich um 20 nach 7 vor der Uni mit 2 Geländewagen abgeholt. Dann dann gings los. Auf zum Hafen und mit der Fähre rüber ins Paradies (Wenn da bloß nich so viele Moskitos gewesen wären).
Dort angekommen haben wir dann schnell unsere Sachen im Camp verstaut und unsere Zelte ausgewählt.
Dann hieß es wieder ab in die Geländewagen und auf zur Inselrundfahrt mit Allrad über den Strand und die Sandpisten rasen. Das war ein Spass
Erste Station: Strahlend weißer Sandstrand mit kristallklarem Wasser. Also nix wie Schuhe aus (wenn man denn welche anhatte
und ab in den Pazifik. Aber nicht zum Schwimmen, sondern zum Muscheln suchen. Mit den Zehen im Sand. Sah ziemlich komisch aus
Dann hieß es auch schon wieder aufsitzen und weiter ging die wilde Fahrt. Mit Vollgas zum einzigen festen Punkt der Insel. Jetzt hieß es wieder wandern.
Den Hügel hinauf
am Leuchtturm vorbei
zur Aussichtsplattform. Dort konnte man dann die Schildkröten beobachten, wie sie auf den Felsen und im Wasser herum schwammen. Oder man konnte auch einfach nur die atemraubende Aussicht genießen.
Dann ging es wieder ein Stück zurück. Eine Riesige Sanddüne hinunter zum Meer.
Unten angekommen, tat sich ein Ausblick auf, der seines gleichen sucht.
Aber genug gestaunt: Ab ins Wasser!!! Wer hier nicht schwimmt, ist selber Schuld :-p
Nach dem Schwimmen mussten wir natürlich auch wieder nach oben. Zum Glück mussten wir die Düne nicht wieder hoch kraxeln. Wir haben einen anderen Weg genommen. Der war nicht nur einfacher zu gehen, sondern bot auch noch ein unglaubliches Panorama.
Wieder beim Jeep angekommen, ging’s auch schon weiter. Mit Vollgas zum nächsten Strand.
Dort angekommen gab es dann erstmal was zu essen
Natürlich hatten wir auch noch genug Zeit zum Schwimmen, Beachvolleyball und – fußball spielen.
Bevor wir dann weiter gefahren sind, haben wir uns noch die Felsen angesehen, an denen sich die Wellen brachen.
Damit war die Tour für den heutigen Tag aber auch zu Ende und es ging mit einem kleinen Abstecher in das einzige Dorf und den einzigen Laden (Getränke für den Abend besorgen) wieder zurück ins Camp. Schnell alles verstauen und fix zum Strand noch ein Bisschen Schwimmen und den Sonnenuntergang genießen.
Noch ein paar Faxen und ein Gruppenfoto machen
und zurück ins Camp zum Abendessen. Anschließend den Abend am Lagerfeuer gemütlich ausklingen lassen.
Sonntag:
In der Nacht hat es geregnet. Aber als ich heute Morgen mal wieder als erster aufgestanden war, war zum Glück vom Regen keine Spur mehr.
Noch keiner wach, wie langweilig. Daher habe ich beschlossen, erstmal zum Strand zu gehen und den Tag mit ner schönen Runde Schwimmen im Pazifik zu starten. Was kann es besseres geben
Als ich dann wieder zurück im Camp war, hatten es auch die Anderen aus den Zelten geschafft und es gab Frühstück.
Danach, razfaz aufgesessen und mit dem Jeep in die “Wüste” zum Sand Boarding.
Unten angekommen, gibt es nur einen Weg, und der führt geradewegs nach oben.
Für den Anfang nicht schlecht, aber könnte schneller sein. Der Nase Sand bremst doch ziemlich. Deshalb dieses Mal zu Zweit:
Immer noch zu langsam? Da gibts nur eins: Noch mehr Leute auf ein Bord packen. Dieses Mal also zu dritt
Alles Super!!! Also warum nicht auch noch nen Vierer ausprobieren? Da hatten die Guids aber was gegen. Deshalb noch mal ein Dreier mit anderer Besetzung.
Das Letzte Foto wurde aufgrund der Grausamkeit des Sturzes zensier :-p
Nee, nich so schlimm, is nix passiert.
Danach war der Spass aber auch schon wieder vorbei. Hab zwar ne menge Sand geschluckt, hat aber irre viel Spass gemacht.
Also wieder zurück zum Camp und auf zum Schnorcheln. Hier gibt es aus kameratechnischen Gründen (is nicht wasserdicht
leider keine Fotos. Also müsst ihr mir das was ich euch erzähle auch so glauben.
Wetsuit an, Schnorchel mit Brille und Flossen geschnappt und auf zu den Wracks, die ich auf der Hinfahrt fotografiert habe. Aber vorher gabs noch ne Einweisung und ne Erklärung der wichtigsten Handzeichen.
Flossen an und ab ins Wasser. Sah echt lustig aus, wie wir alle ins Wasser gewatschelt sind
Die ca. 50 Meter bis zu den Wracks waren schnell überwunden. Dann konnten wir uns die Unterwasserwelt ansehen. Atemberaubend! Die Vielzahl der verschiedenen Fische und Pflanzen. Da fehlen mir echt die Worte das zu beschreiben. Als dann auch noch einer der Guids auf dem Surfbrett angepaddelt kam und die Fische mit Brot an fütterte (was anderes kann man mit dem “Brot” hier eh nicht machen
, waren wir von Schwärmen von Fischen umgeben. Mir waren da aber zu viele Leute. Deshalb hab ich mir immer wieder etwas Brot geklaut und bin etwas abseits geschwommen und hab die Fische gefüttert. Die ham mir alles aus der Hand gefressen. So hatte ich de Fische dann für mich alleine :-p
Anschließend sind wir dann angeführt von einem Guid um die Wracks geschwommen und haben jeden Winkel der Wracks inspiziert. Dann war der Spass aber leider auch schon wieder vorbei und wir mussten aus dem Wasser.
Auf zur letzten Tour unserer Inselreise, zur Blue Lagoon. Einem Süßwasser-See inmitten der Sandinsel. Somit hieß es noch einmal aufsiten und ein letztes Mal die Vorzüge eines Allradantriebs auf den Sandpisten auskosten. Als wir schließlich angekommen waren, eröffnete sich uns dieser Ausblick:
Also nichts wie runter zum See und ein schattiges Plätzchen suchen. Die Mittagssonne ist hier nämlich verdammt stark
Aber nur im Schatten liegen is auch langweilig. Da ist es im Wasser doch viel angenehmer. Nix wie rein und ein Bisschen Bachvolleyball im Wasser spielen. Unser Tourguide (Jonny) von der Jungletour war wieder mitvon der Partie, mit ner anderen Gruppe.
Und ehe man sich versah, war auch die Zeit am See schon wieder vorbei und wir mussten zurück zum Camp und unsere Sachen holen,damit wir die Fähre noch kriegen. Aber Vorher noch ein letztes mal in den See und ein Gruppenfoto mit der Besatzung unseres Geländewagens.
Nach einer weiteren spassigen Fahrt sind wir dann wieder im Camp angekommen. Dort haben wir schnell unsere Sachen in die Autos geladen und einige von uns sind dann schon mal zum Strand vorgegangen. (Ich war natürlich dabei
Dort wurden wir dann eingesammelt und es ging zur Fähre. Wir waren die letzten, die noch drauf sind. Während noch ein paar
Erinnerungsfotos geschossen haben und es uns gemütlich gemacht haben, haben unsere Guides die Autos wieder Straßentauglich gemacht.
Nachdem wir wieder zu Hause angekommen sind, haben Bettina und ich beschlossen noch was essen zu gehen. Denn zum selber Kochen keine Lust und der Kühlschrank ist auch leer. Also schnell umziehen und mit der CityCat zur South Bank fahren. Da soll es ne menge guter und billiger Restaurants geben. Eins ausgesucht und nichts wie rein. Aber denkste, die ham uns gesagt, dass sie gerade schließen wollten. Ich weis zwar nicht mehr genau wie Spät es war, aber alt zu spät war es jedenfalls noch nicht. In Deutschland hätte man auf jeden Fall um diese Uhrzeit in jedem Restaurant noch was zu Essen bekommen. Die Uhren ticken hier halt etwas anders. Später auf und früher zu
Also weiter suchen. Beim nächsten Restaurant hatten wir dann mehr Glück. Die hatten noch offen. Aber obwohl noch einige Tische frei waren, haben die uns erstmal zum Warten und Geldabzocken an die Bar verfrachtet. Nachdem wir endlich einen Tisch zugewiesen und unser Essen bekommen haben, kann man schon sagen, dass sich das Warten gelohnt hat.
Obwohl das Restaurant keine eigene Toilette hatte – es gab nur eine außerhalb für den ganzen Block – zählte es von der Küche und Aufmachung her schon eher zur gehobenen Klasse. Ich natürlich mit Muskelshirt und kurzer Hose
Anschließend haben wir wieder die CityCat zurück genommen. Somit War dann auch dieses Wochenende schon wieder vorbei.
Hi Sebastian!
Bin dir nach wie vor dankbar, dass du dieses bloede Bild von mir nicht veroeffentlicht hast. Ich bin gerade in Port Douglas und fliege morgen wieder zurueck nach Brisbane.
Der Beitrag von Morten ist echt gut geworden. Ich sehe du bist schon wieder oder immer noch mit deinem Blog im Rueckstand.
Viele Gruesse,
Bettina