Archive for February, 2008

Freitag: 29.02.2008

Friday, February 29th, 2008

Für Heute hatte ich eigentlich eine Tour zum South Bank Beach, das ist ein künstlich, auf dem Gelände der Expo 88, angeschütteter Stadtstrand geplant. Ich bin aber nicht weit gekommen, da es einerseits immer so aussah, als würde es bald anfangen zu regnen und ich mir andererseits, da ich barfuß unterwegs war, den Fuß an einer hochstehenden Gehwegplatte angehauen habe :-( . Das hat ganz schön geblutet.

Es könnte regnen - Hat es aber nichtStory Bridgeimg_0269.JPG

Desshalb bin ich nur bis zur Story Bridge gekommen, hab dort abgewartet bis es aufgehört hat zu siffen (in der Zwischenzeit hab ich mein Picknick genossen ;-) ) und bin dann wieder nach Hause gehumpelt. Da habe ich mich dann gemütlich auf den Rasen an den Fluss gelegt bis es wirklich angefangen hat zu regnen.

Abends habe ich dann noch ne Kneipe in der Nähe gesucht aber keine gefunden.

Alles in allem war das Heute kein besonders befriedigender Tag. Dafür wird Morgen um so besser.

Donnerstag: 28.02.2008

Thursday, February 28th, 2008

Nachdem ich Gestern alles erledigt habe, konnte ich heute endlich mit der Erkundung der Umgebung beginnen.

 Also nichts wie Los! Mit der CityCat auf die andere Seite des Brisbanerivers in die City. (geht super schnell und kostet nur 5,40 $ für einen Tag. Dafür lassen se dich in Deutschland noch nicht mal in den Bus einsteigen.)

Dann habe ich mir erstmal bei schönstem Wetter (viel Sonne und ein paar Wolken) ausgiebig die Stadt angesehen.

Skyline 

Zunächst stand die Fußgängerzone (Einkaufsmeile) auf dem Programm. Hier gibt es über 1500 Läden und ganz viele Menschen. Gar nicht so leicht einen Laden zu finden, der den Passenden Strom-Adapter für mich hat. Hab aber schließlich doch noch einen gefunden.

 Botanical Gardens

Anschließend gings dann weiter in die Botanical Gardens. Dort habe ich mir dann über die Mittagshitze ein schön schattiges Plätzchen gesucht und den  kleines Päuschen eingelegt.

Nach der Pause wurde dann der Park noch genauer von mir unter die Lupe genommen. Es ist eine schöne grüne Oase zum Ausspannen. Auf der zum River gelegenen Seite ist sogar ein kleines Mangroven-Wäldchen (eher Sumpf) angelegt. Sehr interessant, aber nicht grade ne Wohltat für die Nase ;-)

Mangroven 

 Am Ende des Parks stand ich plötzlich unvermittelt an der QUT (Queensland University of Technology). Und wie der Zufall so will auch noch direkt vor dem Gebäude der Bauingenieure.

QUT 

 Wenn das mal kein Zeichen ist, hab anscheinend doch das Richtige studiert ;-)

 Von dort aus bin ich dann wieder in die Stadt und hab mich noch etwas genauer umgesehen. Nachdem ich fürs erste genug von der Hektik der City hatte, bin ich über die Promenade am Ufer des Brisbanerivers geschländert. Die wird bis über den Innenstadtbereich hinaus weitergeführt, und zwar dann im Wasser schwimmend auf Pontons. Da musste ich einfach drüber gehen. Von da aus hat man auch einen wunder schönen Blick auf meine Uni.

 Shafston University

Zum Glück führt der Weg zur nächsten CityCat Anlegestelle. Von da aus bin ich wieder zurück gefahren bis um anderen Ende des Stadtkerns um mich noch einmal ins Getümmel zu stürzen, bevor ich abends wieder zurück zur Uni schippert bin.

Mittwoch: 27.02.2008

Wednesday, February 27th, 2008

Heute Morgen bin ich gegen 8 Uhr aufgestanden und mein Magen fühlte sich an, als ob ich seit 2 Tagen nichts mehr gegessen hätte. Und das hatte ich ja auch nicht. Denn durch den verschlafenen Tag Gestern sind mir natürlich auch die Mahlzeiten durch die Lappen gegangen. Und der Kühlschrank war auch leer. Weil im schlafen kann man halt schlecht einkaufen gehen. ;-p

Da mein Mitbewohner in 2 Wochen abhaut und deshalb nicht mehr selber einkaufen geht, sondern sich von einem Kumpel durchfüttern lässt, konnte ich mir bei ihm auch nichts schnorren. Also bin ich erstmal einkaufen gegangen. Zum Glück hat mir mein Mitbewohner gesagt, wo das nächste Geschäft ist. Bis ich dann wieder zu Hause war, war es auch schon Mittag geworden. Hab mich halt n Bisschen verquatscht. Und außerdem musste ich in dem Laden erstmal alles finden.

Nach dem Mittagessen ging es dann mit dem organisatorischen Kram weiter (Inventar der Wohnung feststellen, … , aber vorallen Dingen die Erlangung eines Internetanschlußes). So strich auch dieser Tag ins Land. Eigentlich war es ja nicht so schlimm, dass ich den Tag vorher verpennt habe, da hat es sowieso die ganze Zeit geregnet, aber so war der Mittwoch auch schon vorbei, ohne dass ich ihn für sinnvolle Dinge nutzen konnte. Und dass obwohl heute super Wetter war. Aber egal, ich bin ja noch ein Bisschen länger hier ;-)

Obwohl, da fällt mir ein, ich hab heute doch noch was sinnvolles gemacht. Ich hab trainiert, im wohnheimeigenen Fitnessstudio. ;-p  

Dienstag: 26.02.2008

Tuesday, February 26th, 2008

Zu Dienstag gibt es nicht viel zu sagen, den habe ich nämlich fast vollkommen verpennt. Ich bin erst um 18 Uhr aufgewacht und konnte so zumindest noch so eben richtig einchecken, bevor die Rezeption wieder zu gemacht hat. Das war dann aber auch schon alles, was ich gemacht habe. Aber nicht dass ihr meint, dass meine Jetlag-Theorie damit entkräftet wäre, ich hab zwar den ganzen Tag verschlafen, aber das auch nur, weil ich einfach so müde war. Als ich mich wieder zur Ruhe begeben habe, habe ich ganz normal geschlafen und bin erst am nächsten morgen wieder wach geworden.

Montag: 25.02.2008

Monday, February 25th, 2008

Wie der 1. Tag geendet ist, so fängt der 2. Tag an; im Flugzeug, 10.000 Meter über dem Boden irgendwo über Asien. Und so langsam bekomme ich ein ernsthaftes Problem: Mir gehen die guten Filme aus und schlafen will ich nicht.

Die Lösung: Vertreiben der restlichen Flugzeit mit der eingebauten Nintendo Konsole. Also habe ich in den folgenden 6 Stunden bis zur Landung Nintendo gespielt und zwar Pokemon! Weil bei Super Mario bin ich immer kaputt gegangen. Muss an der fehlenden Übung liegen, da wir sowas früher nie hatten ;-p

Nach der Landung in Singapur (7 Uhr Ortszeit) hatte ich dann 3 Stunden Zeit, die ich irgendwie rumkriegen musste. Ursprünglich hatte ich geplant, mich so lange schön in den Flughafeneigenen Pool (für Fluggäste von Singapore Airlines ist die Nutzung des Pools übrigens kostenlos) zu legen und zu relaxen. Leider lag der Pool am anderen Ende des Flughafens, sodass ich das zeitlich nicht mehr geschafft hätte. Somit musste ich mir einen neuen Plan ausdenken. Das Fitness-studio fiel leider auch flach, da es beim Pool ist. Also habe ich den Flughafen noch einmal so richtig unter die Lupe genommen und bin durch jedes der unzähligen Geschäfte geschlendert (was man nicht alles so kaufen kann, …). Aber obwohl ich noch etliche Singapur $ vom letzten Mal übrig hatte, schien mir nichts so richtig kaufenswert zu sein. Hab das Geld also lieber in der Tasche gelassen (vielleicht beim nächsten Mal;-). So ging dann auch diese Wartezeit vorbei.

Flughafen in Singapur

Beim Einchecken hab ich dann noch ne Deutsche getroffen, die auch für ein halbes Jahr in Brisbane studiert, aber an der Griffith University. Im Flugzeug (10 Uhr Ortszeit) trennten sich unsere Wege aber dann auch schon wieder und in den folgenden 9 Stunden Flug wiederholte sich das gleiche Spiel wie auch schon auf dem Weg nach Singapur (Filme und Nintendo). Und dann: Endlich! In Brisbane angekommen (19:30 Ortszeit). Jetzt schnell ins Wohnheim und ab ins Bett.

Aber zu früh gefreut: Das Ausladen der Koffer dauerte ewig. Aber dann nach dem Zoll erblickte ich auch schon das Gelbe Schild mit der Aufschrift: Shafston. Mein Abhol-Guy wartete schon auf mich. Die Fahrt zur Uni klappte reibungslos und ehe ich mich versah, war ich auch schon auf meinem Zimmer (ohne einzuchecken) und lag in meinem Bett. 

img_0240.JPG

Endlich: nach mehr als 30 Stunden auf den Beinen und ohne Schlaf war ich in meinem neuen zu Hause für die nächste Zeit angekommen. Jetzt kann man sich fragen, warum ich denn während der Flüge nicht geschlafen habe (wer mich kennt, weis, dass das für mich überhaupt kein Problem gewesen wäre). Die Antwort ist simpel: Meine Taktik: Während der Reise so lange wie möglich wach zu bleiben (gerade wenn man mehrere Stopps und große Zeitsprünge hinter sich hat) und dann ganz normal Abends zur Ortszeit ins Bett zu gehen und ohne Probleme schlafen zu können. Das ist meiner Meinung nach das beste Mittel gegen den Jetlag.

Sonntag: 24.02.2008

Sunday, February 24th, 2008

Heute ging’s los:Mit Sack und Pack und der Family im Gepäck zum Frankfurter Flughafen.Da war frühes Aufstehen (6 Uhr und das an einem Sonntag) angesagt, denn wie nicht anders zu erwarten, hatte ich die Tasche noch nicht ganz fertig gepackt. (vermisse bis jetzt aber noch nichts ;-) )

Dann pünktlich um 8 ging es los. Ein letztes mal mit dem Audi nach Frankfurt (natürlich bin ich gefahren). Nach einer ansonsten reibungslosen Fahrt an deren ende mir fast doch noch jemand in die Quere gekommen ist, der mir die Vorfahrt genommen hat, sind wir um 10 Uhr am Flughafen angekommen.Dann folgte die Verabschiedung von der Familie, bevor ich anschließend nach dem Check In alleine auf den Abflug um 12 Uhr warten musste.

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Der 12 Stündige Flug gen Singapur verlief erwartungsgemäß ruhig. Die einzige Beanstandung: Ich saß eingequetscht im Mittelgang zwischen 2 weiteren Passagieren. War also nix mit meinem erwünschten Fensterplatz oder zumindest einem Platz am Gang. Da es Richtung Osten ging, flog der erste Tag meiner Reise quasi nur so an mir vorbei.

Los gehts!

Sunday, February 24th, 2008

Die letzten Bilder aus Deutschland: 
Einchecken in FrankfurtAbschiedsfoto

Gruß in die Heimat

Sunday, February 24th, 2008

Heykaum bin ich von zu Hause weg, da ist die erste Woche auch schon fast vorbei. Nur noch das Wochenende, und dann geht sie wieder los, die Lernerei. Dann heißt es für mich wieder Vokabeln pauken und Grammatik lernen. Aber, naja, ich hab’s auch nicht anders gewollt. Obwohl, so 1 – 2 Wochen, ach was Monate, mehr Urlaub hätten mir bestimmt auch nicht geschadet. ;-)

Die vergangene Woche war echt viel zu kurz. Viel gemacht habe ich nämlich noch nicht.

Aber der Reihe Nach: